* Jungle School *

ger24 Die Jungle School, die ich euch in diesem Beitrag vorstelle, ist (oder besser: war) eine recht bekannte Location in Belgien. Ihren Namen bekam sie durch den dichten Bewuchs mit „Grünzeug“ im Inneren, der durch extreme Nässe und Fäulnis zustande kam. An manchen Stellen hatte man bei der Erkundung das Gefühl, man befindet sich im Regenwald. Es hätte nur noch gefehlt, dass der Atem dampft.

Es handelte sich bei dem Gebäude offenbar um eine Art Techniker- oder Berufsschule, wohl hauptsächlich für den Elektrobereich. Dies ist an zahlreichen Schaltschränken, Werkbänken mit Steckdosen und ähnlichem erkennbar.

Wir entdeckten natürlich auch viele Vandalismusspuren, aber der natürliche Zerfall hatte hier ganz klar die Oberhand. Ich habe selten eine Location besucht, die derart unter der Natur zu leiden hatte 😉 Leider habe ich keinerlei Informationen auffinden können, wann die Schule eröffnet oder geschlossen wurde.

Die Erkundung

Wenn ich schon keine tiefergehenden Infos liefern kann, so kann ich aber eine kleine Anekdote über unsere Erkundung berichten – da von vorne kein Reinkommen war (geschlossene Straßenfront), versuchten wir es von hinten und mussten uns zwischen einem Bahndamm und den Gartengrundstücken der Nachbarn durchs Gestrüpp schlagen. Wir entschieden uns für die Seite, von der es leichter erschien, und wurden prompt von einem Nachbarn im Garten gesehen, der uns aus seinem zahnlosen Mund mit üblen Flüchen und „Police Police“ beschimpfte 😀 Wir versuchten es dann nochmals von der anderen Seite, mussten dabei sogar am Parkhaus eines Supermarktes vorbei – dort juckte es jedoch keinen Menschen… war eine nette Tour 😉

Die Location wurde vor einigen Monaten abgerissen – mehr konnte man damit auch sicher nicht mehr anfangen.

Besucht: April 2015

uk24 Today, I show you the Jungle School, which was one of the better known urbex targets in Belgium. Its name derived from the dense growth of plants inside the building, due to extreme humidity and rottenness. At some point you felt like on a hike through the rain forest, we only missed seeing our breath.

Obviously, the building had been some sort of technical school for electrical engineering, as we could see by the amount of control cabinets and desks with lots of power outlets.

Ofcourse, the place showed many signs of vandalism, but the natural decay in here was predominant. I rarely see locations with natural decay of that type. Sadly, I could not find out any valuable information about the school, neither when it was opened or closed.

The Exploration

We had some fun entering the building – as there was no possibility to enter from the front, we had to reach the backside, and thus had to fight our way through dense bushes, between a railroad track and the gardens of the neighborhood. Naturally, we decided to take the easier way, and what happened? We were caught by a neigbor in his garden, who cursed us in his unspeakable flemish dialect, the only thing we understood was „Police Police!“ 😀 So we went back and tried it from the other side – where we had to pass a busy parking garage – and nobody cared about us. What a nice tour 😉

The location has been razed a few months ago – probably the only thing that made sense.

Visited: April 2015

Daniel W. Bittner, Jörg Bennewitz, Frederic Alexander Schumann, Jan Bommes, Sven Fürst, Steffi Thieltges, Patricia Schuster, Mathias Kasper, Stefan Zaum, Mona Moraht, Andrea Onnouw, Marcel Maggi Maginno, Adam Sojka, Alexander Birkner, Tom Khate, Samira Phoenix, Ronny Marx, Unbehend Melanie gefällt dieser Artikel